Dienstag, 14. Januar 2014

ÖVP, SPÖ, Grüne, FPÖ Reallohnverlust, Armut, AK, EU KPÖ wählen

Zunächst fällt mir dazu ein, daß damit die Forderung nach einer generell zu erreichenden sechsten – natürlich bezahlten – Urlaubswoche für alle unterlaufen wird. Aber die Folgen sind weitaus gravierender. Die ArbeitnehmerIn soll nach diesem Modell zunächst auf die ihr zustehende Lohnerhöhung verzichten. Lohnerhöhungen sind aber in der Regel kein „Mehrleistung“ des Arbeitgebers, sondern eine Abgeltung bereits erlittener Verluste der ArbeitnehmerInnen. Erstens Verlust des Werts des bisher bezahlten Lohns durch die Teuerung und zweitens durch die Nichtbezahlung der durch die Produktivitätssteigerung bereits erbrachten
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Mehrleistungen der ArbeitnehmerInnen.
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Auf beides soll also verzichtet werden. Was bekommt die ArbeitnehmerIn dafür? Unbezahlte Freizeit. Und das nur einmal im Jahr. Der Lohnrückstand summiert sich allerdings in den folgenden Jahren, da ja die nächste Lohnerhöhung (sofern sie stattfindet) von einem niedrigeren Istlohn ausgeht. Wird, wie das Marterbauer empfiehlt, die „Freizeitoption“ mehrere Jahre gewählt, koppelt sich die ArbeitnehmerIn faktisch von der ihr zustehenden Lohnentwicklung ab, Kaufkraft- und spätere Pensionsverluste inklusive.

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