Laut Einkommensbericht des Rechnungshofes verdienten 2012
seit 14 Jahren unverändert Frauen durchschnittlich nur 60 Prozent der Männereinkommen.
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Für eine zukunftsorientierte Arbeitszeitpolitik geht es darum, den Widerspruch zwischen jährlich 300 Millionen Überstunden, davon fast ein Viertel unbezahlt oder ohne Zeitausgleich, auf der einen Seite und dem wachsenden Umfang der Prekarisierung durch Teilzeit, geringfügige Beschäftigung etc. auf der anderen Seite durch eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung aufzulösen
Dass bereits jede zweite Frau Teilzeit arbeitet, aber nur jeder zwölfte Mann
zeigt das fatale Ergebnis der seit Jahren auch von der SPÖ und der
ÖGB-Spitze betriebenen Politik der Flexibilisierung der Arbeitszeit ganz
nach den Wünschen der Kapitalvertretungen sowie einer
defensiven Lohnpolitik der Gewerkschaftsführungen.
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Die SPÖ konterkariert damit ihre Wahlparolen für Arbeit und
gegen Lohnsenkungen“ so Furtlehner KPÖ.
Die Teilzeitquote der Frauen ist laut Eurostat von 41,5 Prozent im Jahr 2008
auf 44,9 Prozent im Jahr 2012 deutlich gestiegen.
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Dass Österreich bei der Differenz zwischen durchschnittlichen Einkommen
von Frauen und Männern eines der Schlusslichter der EU ist hängt
mit dieser Entwicklung maßgeblich zusammen.
Laut Einkommensbericht des Rechnungshofes verdienten 2012
seit 14 Jahren unverändert Frauen durchschnittlich nur 60 Prozent der Männereinkommen.
http://ooe.kpoe.at/article.php/20130909174852218
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