Samstag, 22. März 2014

SPÖ Grün Rot Wien macht den Öffis Verkehr hin, leer, fördert nur Auto Verkehr ...

Was jedoch wurde im Gegensatz zu früher wirklich verbessert?

Die nahezu übereinstimmende Streckenführung von 23A und 22A (mit Ausnahme des Sektors Heidjöchl, der nunmehr von der Linie 26 bedient wird) lassen einen direkten Vergleich zu:
Während die Linie 23A von Gelenksbussen in einem 10-Minuten-Intervall (tagsüber) betrieben wurde, findet man beim 22A eine ausgesprochen “kreative” Fahrplangestaltung:
In den Spitzenzeiten (vorm. und nachm.) ein 10-Minuten-Intervall, dazwischen ein 15-Minuten-Intervall und an den Tagesrandzeiten sowie Wochenenden fährt der Bus überhaupt nur alle 20 Minuten.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Linie 23A von Gelenksbussen (G&S/SGP/Volvo NG235 M18, bzw in letzter Zeit mit MAN-Gelenksbussen) mit einer Leistung von 144 Fahrgastplätzen betrieben wurde, während beim 22A Mercedes Citaro Kurzbusse mit einer Kapazität von 95 Plätzen (inkl. 2 Rollstuhl-/Kinderwagenplätze) eingesetzt werden.

In absoluten Zahlen beträgt die Beförderungsleistung dann pro Stunde auf Grundlage eines 10-Minuten-Intervalls:
23A – 870 Fahrgäste
22A – 380 (!) Fahrgäste

Das heisst: “Verbessert” wurde hier eine Reduktion der Beförderungsleistung
um mehr als die Hälfte.

Hinzu kommt noch das Faktum, dass –
nachdem der 22A nicht von den Wiener Linien, sondern von einem
Subunternehmer betrieben wird, – der Fahrgast oftmals
mit folgenden Phänomenen überrascht wird:

Es werden willkürlich Türen geschlossen, obwohl noch Fahrgäste einsteigen
wollen, oder auch einmal Haltestellen nicht angefahren,
weil der Busfahrer Fahrstrecke und Haltestellen nicht kennt.

http://kaktus.kpoe.at/article.php/20140315123244794

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